Eine Katze und eine Maus beschließen, entgegen aller Erwartungen gemeinsam zu leben. Sie teilen einen Haushalt, sorgen für den Winter vor und vertrauen einander.
Zumindest glaubt die Maus das.
Denn in „Katze und Maus in Gesellschaft“ erzählen die Brüder Grimm keine sanfte Freundschaftsgeschichte. Das kurze Tiermärchen handelt von Vertrauen, Täuschung und einem Bündnis, in dem eine der beiden Figuren von Anfang an die stärkere Position hat.
Und wie so häufig bei alten Märchen ist das Ende deutlich düsterer, als man es aus modernen Kindergeschichten erwarten würde.









