Kategorie: Mo auf Zeitreise

  • Pfoten auf Pergament | Katzen in mittelalterlichen Handschriften

    Pfoten auf Pergament | Katzen in mittelalterlichen Handschriften

    Katzen begegnen uns in mittelalterlichen Handschriften erstaunlich oft.

    Mal sitzen sie in kunstvoll gestalteten Seitenrändern, jagen Mäuse oder werden Teil einer humorvollen Szene. Manchmal finden wir aber auch Spuren, die überhaupt nicht geplant waren – echte Pfotenabdrücke auf jahrhundertealtem Pergament.

    Solche Funde erzählen nicht nur etwas über mittelalterliche Kunst. Sie zeigen auch, dass Katzen ganz selbstverständlich Teil des damaligen Alltags sein konnten.

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  • Wie kam die Katze zur Hexe? Wie aus alten Vorstellungen ein jahrhundertealtes Symbol entstand

    Wie kam die Katze zur Hexe? Wie aus alten Vorstellungen ein jahrhundertealtes Symbol entstand

    Schwarzer Hut, Besen – und daneben natürlich eine schwarze Katze.

    Heute gehört dieses Bild so selbstverständlich zur Vorstellung einer Hexe, dass es fast wirkt, als wären Hexen und Katzen schon immer miteinander verbunden gewesen.

    Historisch ist es deutlich komplizierter.

    Die berühmte „Hexenkatze“ hat keinen einzelnen Ursprung.

    Ihr Bild entwickelte sich über Jahrhunderte aus mittelalterlichen Dämonenerzählungen, frühneuzeitlichen Vorstellungen von Tiergeistern, Hexenprozessen und späteren Bildern und Geschichten.

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  • Freyjas Katzen – zogen wirklich zwei Katzen den Wagen der nordischen Göttin?

    Freyjas Katzen – zogen wirklich zwei Katzen den Wagen der nordischen Göttin?

    Zwei Katzen, die den Wagen einer Göttin ziehen – das klingt fast wie eine moderne Fantasy-Idee.

    Doch diesmal steckt tatsächlich eine mittelalterliche Quelle dahinter.

    In Snorri Sturlusons Prosa-Edda wird die nordische Göttin Freyja ausdrücklich mit einem von Katzen gezogenen Wagen beschrieben.

    Was wir dagegen nicht erfahren: wie diese Katzen aussahen, wie sie hießen oder welche genaue Bedeutung sie ursprünglich hatten.

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  • Hatten die Römer eigentlich Katzen? – Die Hauskatze im Römischen Reich

    Hatten die Römer eigentlich Katzen? – Die Hauskatze im Römischen Reich

    Hatten die Römer eigentlich schon Hauskatzen?

    Ja – aber die Katze gehörte nicht von Anfang an so selbstverständlich zum europäischen Haushalt wie heute.

    Archäologische Funde, antike Texte und inzwischen auch alte DNA zeigen, dass Hauskatzen während der römischen Zeit in Europa lebten.

    Und gerade neue Genforschung hat unsere Vorstellung davon, wann und wie sie sich hier ausbreiteten, noch einmal deutlich verändert.

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  • Das Dogma der schwarzen Katze – Wie wurde aus einer Katze ein Symbol des Bösen?

    Das Dogma der schwarzen Katze – Wie wurde aus einer Katze ein Symbol des Bösen?

    Schwarze Katzen gelten bis heute mancherorts als Unglücksbringer.

    Sie tauchen neben Hexen auf, gehören zu Halloween und sollen angeblich Pech bringen, wenn sie den Weg kreuzen.

    Doch dieses Bild entstand nicht über Nacht – und es wäre zu einfach, seine Entstehung auf einen einzigen Papst oder ein einziges mittelalterliches Dokument zurückzuführen.

    Die Geschichte der schwarzen Katze ist vielmehr eine Geschichte darüber, wie sich religiöse Vorstellungen, Aberglaube und kulturelle Bilder über Jahrhunderte miteinander vermischten.

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  • Wie die Katze um die Welt reiste

    Wie die Katze um die Welt reiste

    Heute leben Hauskatzen beinahe überall auf der Welt.

    Doch ihre gemeinsame Geschichte mit uns Menschen begann vor Tausenden von Jahren – wahrscheinlich dort, wo die ersten bäuerlichen Gemeinschaften im Nahen Osten Getreide lagerten.

    Das Getreide zog Mäuse an.

    Die Mäuse zogen Wildkatzen an.

    Und irgendwann begann eine außergewöhnlich erfolgreiche Reise, bei der Katzen den Menschen über Handelswege, Häfen und Schiffe immer weiter folgten.

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  • Als Katzen Götter waren … oder etwa nicht?

    Als Katzen Götter waren … oder etwa nicht?

    „Im alten Ägypten wurden Katzen als Götter verehrt.“

    Diesen Satz hört man immer wieder.

    Ganz falsch ist der Gedanke dahinter nicht – aber er ist deutlich zu einfach.

    Katzen hatten im alten Ägypten tatsächlich einen außergewöhnlichen religiösen und gesellschaftlichen Stellenwert. Sie wurden mit verschiedenen Gottheiten verbunden, als heilige Tiere betrachtet, mumifiziert und als Opfergaben verwendet.

    Die gewöhnliche Hauskatze wurde deshalb aber nicht automatisch selbst zu einem Gott.

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