Ein Küster arbeitet nachts auf einem Friedhof.
Plötzlich hört er ein Miauen.
Als er aufblickt, sieht er etwas, das eigentlich unmöglich sein dürfte:
Eine feierliche Prozession schwarzer Katzen zieht über den Friedhof und trägt einen winzigen Sarg.
Auf dem schwarzen Tuch des Sarges liegt eine kleine goldene Krone.
Dann tritt eine der Katzen vor und überbringt dem völlig verblüfften Mann eine Botschaft:
„Tell Tom Tildrum that Tim Toldrum’s dead.“
Der Küster kennt weder Tom Tildrum noch Tim Toldrum.
Doch als er später zuhause von seinem Erlebnis erzählt, weiß plötzlich jemand ganz genau, wer gemeint ist:
sein eigener Kater.
Und mit wenigen Worten verändert sich die ganze Geschichte.
„Der König der Katzen“ ist eine jener alten Erzählungen, die fast nichts erklären – und gerade deshalb so lange im Gedächtnis bleiben.
