Wie die Katze um den heißen Brei | Bedeutung & Herkunft der Redewendung

„Jetzt red doch nicht um den heißen Brei herum!“

Wer diesen Satz hört, weiß normalerweise sofort, was gemeint ist:

Jemand vermeidet den eigentlichen Punkt, formuliert vorsichtig, weicht aus oder traut sich nicht, eine unangenehme Sache direkt anzusprechen.

Doch warum ausgerechnet ein heißer Brei?

Und was hat eine Katze damit zu tun?

Die heute sehr gebräuchliche Redewendung gehört zu einer älteren Familie von Formulierungen rund um eine Katze, die sich einem heißen Brei nur vorsichtig nähert.

Aus einer bildhaften Bewegung wurde im Laufe der Sprachgeschichte eine Metapher für menschliches Zögern – und schließlich fürs ausweichende Reden.

Was bedeutet „um den heißen Brei herumreden“?

Der Duden erklärt die Wendung „um etwas herumgehen wie die Katze um den heißen Brei“ sinngemäß damit, dass jemand über eine Sache spricht, ohne auf ihren eigentlichen Kern zu kommen.

Ähnlich funktioniert die heute besonders verbreitete Form:

„um den heißen Brei herumreden“.

Gemeint ist beispielsweise:

  • nicht direkt zur Sache kommen,
  • einen heiklen Punkt vermeiden,
  • etwas nur andeuten,
  • sich vorsichtig ausdrücken,
  • eine klare Aussage hinauszögern
  • oder etwas Wichtiges bewusst nicht aussprechen.

Ein typischer Satz wäre:

„Sag endlich, was passiert ist – und rede nicht so um den heißen Brei herum.“

Ist das eigentlich ein Sprichwort?

Umgangssprachlich wird bei solchen Formulierungen gern von einem Sprichwort gesprochen.

Sprachwissenschaftlich ist Redewendung beziehungsweise Phraseologismus jedoch treffender.

Ein klassisches Sprichwort bildet meist einen vollständigen Satz und vermittelt eine allgemeine Aussage oder Lebensregel, etwa:

„Viele Köche verderben den Brei.“

„Um den heißen Brei herumreden“ dagegen wird als Bestandteil eines Satzes verwendet und erhält seine Bedeutung erst innerhalb dieses Zusammenhangs.

Unsere Reihe heißt trotzdem ganz bewusst „Sprichwörtlich Katze“ – denn dort geht es allgemein um feste Wendungen, Redensarten und Sprichwörter, in denen Katzen vorkommen.

Die ältere Form hatte die Katze noch dabei

Heute hört man besonders häufig:

„um den heißen Brei herumreden“.

Ältere beziehungsweise ausführlichere Formen lauten dagegen unter anderem:

  • „wie die Katze um den heißen Brei gehen“,
  • „wie die Katze um den heißen Brei schleichen“,
  • „um den heißen Brei gehen“
  • oder „wie die Katze um den heißen Brei herumschleichen“.

Das Online-Lexikon zur diachronen Phraseologie – OLdPhras – dokumentiert zahlreiche Varianten dieser Wendungsfamilie.

Der Duden führt bis heute die Form:

„um etwas herumgehen wie die Katze um den heißen Brei“

als gebräuchliche Redewendung.

Was ist das Bild hinter der Redewendung?

Die traditionelle Erklärung ist sehr anschaulich.

Eine Katze möchte an ihr Futter – doch der Brei ist heiß.

Sie nähert sich vorsichtig, hält Abstand, prüft die Situation und kommt nicht sofort an ihr eigentliches Ziel.

Genau daraus entsteht das sprachliche Bild:

Jemand möchte eigentlich an den Kern einer Sache, wagt sich aber nicht direkt heran.

Das OLdPhras nennt als historische Erklärung die Vorsicht und das Misstrauen, mit denen eine Katze einen dampfenden Futternapf umkreist.

Die ursprüngliche Bedeutung war breiter als nur „reden“

Das ist sprachgeschichtlich besonders interessant.

Heute denken wir bei der Wendung fast automatisch an ein Gespräch.

Die ältere Form beschreibt aber zunächst eher ein zögerliches Verhalten allgemein.

Das Deutsche Wörterbuch beziehungsweise die in OLdPhras ausgewerteten Wörterbücher beschreiben Bedeutungen wie:

  • zögernd sein,
  • sich nicht trauen,
  • einer Sache ausweichen,
  • etwas wollen und gleichzeitig davor zurückschrecken
  • oder nicht wissen, wie man eine Sache anfangen soll.

Das passt unmittelbar zum Bild einer Katze, die sich einem interessanten, aber möglicherweise unangenehmen Gegenstand vorsichtig nähert.

Aus Gehen wurde Reden

Im Laufe der Sprachentwicklung verschob sich der Schwerpunkt.

Aus:

„wie die Katze um den heißen Brei gehen“

wurde zunehmend das heute geläufige:

„um den heißen Brei herumreden“.

Das Bild blieb erhalten – die konkrete Katze verschwand jedoch aus der kürzeren Form.

Statt einer tatsächlichen Bewegung rund um etwas herum beschreibt das „Herumreden“ nun eine sprachliche Bewegung:

Man redet über alles Mögliche – nur nicht über den entscheidenden Punkt.

Wie alt ist die Redewendung?

Hier lohnt sich eine etwas genauere Antwort, denn verschiedene Nachschlagewerke nennen unterschiedliche Zeiträume.

Das OLdPhras führt für die Form „wie die Katze um den (heißen) Brei gehen“ unter anderem Wörterbuchangaben ab 1500 ff. auf.

Auch die Wendung „um den heißen Brei gehen“ ist bereits im Zusammenhang mit dem Schriftsteller Johann Fischart und damit im 16. Jahrhundert dokumentiert.

Das Projekt „Deutsche WortSchätze“ der Universität Graz nennt dagegen für die heute bekannte Wendungsfamilie rund um den heißen Brei als Entstehungszeit das 19. Jahrhundert und bezieht sich dabei auf entsprechende phraseologische Nachschlagewerke.

Das ist kein zwingender Widerspruch.

Historische Redewendungen existieren häufig:

  • in mehreren Varianten,
  • mit unterschiedlichen Verben,
  • regional unterschiedlich
  • und mit Bedeutungen, die sich im Laufe der Jahrhunderte verändern.

Die bildliche Tradition ist also deutlich älter als die moderne Form „um den heißen Brei herumreden“.

Ein einzelner Erfinder ist nicht bekannt

Bei vielen Redewendungen lässt sich kein Moment bestimmen, an dem eine bestimmte Person sie „erfunden“ hat.

Auch hier kennen wir keinen eindeutigen Urheber.

Solche bildhaften Vergleiche entstehen häufig in der Alltagssprache und werden über Generationen weitergegeben.

Erst spätere schriftliche Belege zeigen uns, dass eine Wendung zu einem bestimmten Zeitpunkt bereits verwendet wurde.

Ein schriftlicher Erstbeleg ist deshalb auch nicht automatisch der tatsächliche Entstehungszeitpunkt.

Gab es die Wendung auch in anderen Sprachen?

Das Bild ist keineswegs nur im Deutschen bekannt.

Ähnliche Katzen-und-Brei-Vergleiche finden sich beispielsweise im Schwedischen.

Die schwedische Wendung:

„gå som katten kring het gröt“

bedeutet ebenfalls sinngemäß, nicht direkt zur Sache zu kommen.

Eine historische Variante ist dort sogar seit dem 17. Jahrhundert belegt.

Andere Sprachen drücken denselben Gedanken wiederum mit völlig anderen Bildern aus.

Im Englischen heißt es beispielsweise:

„to beat around the bush“.

Das zeigt schön:

Menschen verschiedener Sprachräume kennen dasselbe kommunikative Verhalten – sie beschreiben es nur mit unterschiedlichen Bildern.

Aber machen Katzen das tatsächlich?

Hier sollten Sprachgeschichte und Katzenverhalten voneinander getrennt werden.

Dass historische Wörterbücher die Redewendung mit einer vorsichtig um einen heißen Futternapf gehenden Katze erklären, ist zunächst eine phraseologische Herkunftserklärung.

Sie beweist nicht, dass Katzen tatsächlich regelhaft im Kreis um heißes Futter laufen.

Für eine solche spezifische Verhaltensregel gibt es keine überzeugende wissenschaftliche Grundlage.

Das bedeutet aber nicht, dass das Bild vollkommen aus der Luft gegriffen wäre.

Katzen nehmen Temperatur sehr wohl wahr

Katzen können Temperaturunterschiede wahrnehmen und reagieren auch bei Futter auf die Temperatur.

Untersuchungen zur Futterakzeptanz zeigen beispielsweise, dass die Temperatur die Attraktivität von Futter beeinflussen kann.

In einer Studie mit älteren Katzen wurde Nassfutter bei:

  • 6 °C,
  • 21 °C
  • und 37 °C

angeboten.

Die Katzen bevorzugten im Durchschnitt das auf etwa 37 °C erwärmte Futter.

Das deutlich gekühlte Futter war am wenigsten beliebt.

Eine wissenschaftliche Übersichtsarbeit beschreibt außerdem, dass sehr hohe Futtertemperaturen die Akzeptanz wieder verringern können.

Katzen mögen also durchaus warmes Futter – „warm“ und „so heiß, dass Verbrennungsgefahr besteht“ sind aber selbstverständlich nicht dasselbe.

Die Redewendung ist keine Anleitung zum Katzenfüttern

Historische Redewendungen konservieren menschliche Beobachtungen und Vorstellungen.

Sie sind keine tiermedizinischen Fachtexte.

Aus der Wendung sollte deshalb weder geschlossen werden:

„Katzen mögen kein warmes Futter.“

noch:

„Katzen prüfen heiße Nahrung immer, indem sie darum herumgehen.“

Beides wäre zu pauschal.

Was daran trotzdem katzentypisch wirkt

Das Sprachbild funktioniert vermutlich auch deshalb so gut, weil es zu einem Verhalten passt, das viele Menschen von Katzen kennen:

vorsichtiges Annähern und Erkunden.

Katzen untersuchen neue oder ungewohnte Dinge häufig zunächst:

  • aus etwas Abstand,
  • mit Geruch und Blick,
  • durch vorsichtige Annäherung
  • und mit der Möglichkeit, sich wieder zurückzuziehen.

Das bedeutet allerdings nicht, dass jede Katze immer vorsichtig ist.

Wer mit Katzen lebt, kennt vermutlich ebenso Exemplare, die neue Dinge innerhalb von Sekunden zerlegen. 😄

Warum gerade Brei?

Brei war über viele Jahrhunderte eine alltägliche Speise.

Das Projekt „Deutsche WortSchätze“ untersucht zahlreiche Redewendungen, die aus historischen Ernährungs- und Küchenerfahrungen entstanden sind.

Ein heißer Brei eignet sich besonders gut als Sprachbild:

Man möchte an ihn heran – aber wer es zu schnell versucht, könnte sich verbrennen.

Dadurch entsteht eine sehr einfache metaphorische Struktur:

Das Ziel ist interessant oder notwendig, birgt aber ein unangenehmes Risiko.

Beim Menschen ist dieses Risiko selbstverständlich meist nicht echte Hitze.

Der „heiße Brei“ kann beispielsweise sein:

  • eine unangenehme Wahrheit,
  • eine schwierige Entscheidung,
  • eine peinliche Frage,
  • Kritik,
  • ein Konflikt
  • oder ein Thema, das niemand offen ansprechen möchte.

Was ist der „Kern der Sache“?

Interessanterweise gehört auch diese Formulierung selbst zur bildhaften Sprache.

Wenn wir sagen, jemand komme nicht zum „Kern“ einer Sache, meinen wir ebenfalls nicht wortwörtlich einen Kern.

Wir beschreiben damit den entscheidenden Inhalt eines Problems.

Bei der Brei-Wendung liegen deshalb gleich mehrere räumliche Vorstellungen übereinander:

Der Mensch spricht außen herum.

In der Mitte liegt der eigentliche Punkt.

Und genau dorthin kommt er nicht.

Warum wirkt die Redewendung bis heute so verständlich?

Viele sehr alte Wendungen benötigen heute eine Erklärung, weil die Alltagssituation dahinter verschwunden ist.

Bei der Katze und dem heißen Brei funktioniert das Bild dagegen noch erstaunlich gut.

Auch ohne historische Kenntnisse kann man sich sofort vorstellen:

Da ist etwas Interessantes.

Man möchte hin.

Aber man nähert sich vorsichtig und macht zunächst einen Umweg.

Genau deshalb bleibt die Wendung auch dann verständlich, wenn in der modernen Kurzform die Katze gar nicht mehr erwähnt wird.

Heute oft ganz ohne Katze

Die verbreitetste moderne Verwendung lautet:

„Red nicht um den heißen Brei herum.“

Die ursprüngliche Hauptdarstellerin ist daraus verschwunden.

Das Bild der kreisenden Bewegung blieb jedoch erhalten.

Auch Menschen, die die längere Katzen-Version nie bewusst gehört haben, verstehen die kürzere Redewendung problemlos.

Ist Herumreden immer etwas Negatives?

Nicht unbedingt.

Die Wendung wird normalerweise kritisch verwendet:

Jemand soll endlich sagen, worum es geht.

Aber im wirklichen Gespräch kann vorsichtiges Formulieren durchaus sinnvoll sein.

Bei:

  • schwierigen Nachrichten,
  • sensiblen persönlichen Themen,
  • Konflikten
  • oder emotional belastenden Situationen

kann es angemessen sein, nicht sofort mit der härtesten Formulierung einzusteigen.

Der Unterschied liegt darin, ob jemand ein Thema behutsam anspricht oder ihm dauerhaft ausweicht.

Die Redewendung bezeichnet eher Letzteres.

„Herumreden“ und „schleichen“ setzen unterschiedliche Akzente

Die älteren Varianten mit „gehen“ oder „schleichen“ beschreiben stärker:

  • Zögern,
  • Unsicherheit,
  • vorsichtige Annäherung
  • und möglicherweise Angst vor den Folgen.

Die moderne Form mit „herumreden“ konzentriert sich dagegen auf Kommunikation:

  • Umschweife machen,
  • keine klare Antwort geben,
  • einen entscheidenden Punkt vermeiden
  • oder etwas nur indirekt formulieren.

Die Grundidee bleibt dieselbe:

Man bewegt sich um etwas herum, statt direkt darauf zuzugehen.

Ähnliche Wendungen

Im Deutschen gibt es mehrere Ausdrücke für direktes oder indirektes Sprechen.

Wer um den heißen Brei herumredet, kann beispielsweise auch:

  • Umschweife machen,
  • ausweichen,
  • etwas durch die Blume sagen
  • oder sich um eine klare Aussage drücken.

Das Gegenteil wäre etwa:

  • zur Sache kommen,
  • Klartext reden,
  • Tacheles reden
  • oder etwas beim Namen nennen.

Ein schönes Beispiel dafür, wie Sprache sich verändert

Die Redewendung zeigt besonders anschaulich, wie Sprache über Jahrhunderte funktionieren kann.

Zunächst gibt es ein konkretes Bild:

Katze → heißer Brei → vorsichtige Annäherung.

Daraus entsteht eine übertragene Bedeutung:

Mensch → schwierige Sache → zögerliches Verhalten.

Später wird daraus:

Mensch → schwieriges Thema → ausweichendes Reden.

Und irgendwann kann sogar die Katze aus der Formulierung verschwinden, obwohl ihr ursprüngliches Bild im Hintergrund weiterlebt.

Mythos: „Die Redewendung entstand erst im 19. Jahrhundert“

So pauschal ist das zu kurz gegriffen.

Für bestimmte moderne Formen wird das 19. Jahrhundert genannt.

Die Wendungsfamilie rund um Katze und heißen Brei ist jedoch deutlich älter.

Das OLdPhras führt historische Angaben bereits ab der frühen Neuzeit auf, und eine Brei-Variante ist im 16. Jahrhundert bei Johann Fischart dokumentiert.

Mythos: „Wir wissen genau, wer den Spruch erfunden hat“

Nein.

Es gibt keinen eindeutig bekannten Erfinder.

Schriftliche historische Belege zeigen, wann eine Wendung nachweisbar verwendet wurde – nicht zwangsläufig, wann oder von wem sie erstmals gesagt wurde.

Mythos: „Katzen laufen wirklich immer um heißes Futter herum“

Dafür gibt es keine belastbare allgemeine Verhaltensregel.

Das Umkreisen ist vor allem das traditionelle Bild, mit dem die Herkunft der Redewendung erklärt wird.

Dass Katzen Temperatur wahrnehmen und ihre Futterwahl auch von der Temperatur beeinflusst werden kann, ist dagegen wissenschaftlich gut plausibel.

Kurz & knapp

  • „Um den heißen Brei herumreden“ bedeutet, nicht direkt zur Sache zu kommen.
  • Die heutige Form gehört zu einer älteren Familie von Katzen-Brei-Wendungen.
  • Ältere Varianten sprechen davon, „wie die Katze um den heißen Brei“ zu gehen oder zu schleichen.
  • Die ursprüngliche Bedeutung bezog sich stärker auf Zögern und vorsichtiges Verhalten allgemein.
  • Später verschob sich das Bild zunehmend auf ausweichendes Sprechen.
  • Die historische Wendungsfamilie ist älter als das 19. Jahrhundert.
  • Ein einzelner Erfinder ist nicht bekannt.
  • Die traditionelle Herkunftserklärung beschreibt eine Katze, die sich einem heißen Futternapf vorsichtig nähert.
  • Das ist ein Sprachbild und keine wissenschaftlich belegte allgemeine Verhaltensregel für Katzen.
  • Katzen nehmen Futtertemperatur wahr und können unterschiedliche Temperaturen beim Fressen bevorzugen.

Die Katze will zum Brei – der Mensch zum Thema

Vielleicht ist gerade deshalb eine jahrhundertealte Redewendung bis heute so lebendig.

Das Bild ist einfach verständlich:

Etwas liegt direkt vor uns.

Wir müssten eigentlich nur darauf zugehen.

Aber irgendetwas hält uns zurück.

Also machen wir erst einmal einen kleinen Umweg.

Die Katze im alten Sprachbild um den heißen Brei.

Und wir Menschen manchmal um ein unangenehmes Gespräch.

Nur dass wir heute meistens die Katze aus dem Satz gestrichen haben – ihren Umweg aber noch immer sprachlich mitlaufen lassen.

Quellen & weiterführende Informationen

  • Duden: Stichwort „Katze“. Belegt die Redewendung „um etwas herumgehen wie die Katze um den heißen Brei“ und erklärt sie als Sprechen, ohne auf den eigentlichen Kern der Sache zu kommen.
  • OLdPhras – Online-Lexikon zur diachronen Phraseologie: wie die Katze um den (heißen) Brei gehen. Dokumentiert historische Varianten, Wörterbuchangaben, Bedeutungsentwicklung und diachrone Einordnungen der Redewendung.
  • OLdPhras – Online-Lexikon zur diachronen Phraseologie: um den (heißen) Brei herumreden. Dokumentiert die jüngere sprachliche Variante und ihre Beziehung zu den älteren Formen.
  • Projekt „Deutsche WortSchätze“, Universität Graz: Stichwort Brei – um den heißen Brei herumreden/herumgehen. Historische und semantische Analyse der Wendung sowie Einordnung ihrer Entwicklung.
  • Wiswe H. (1903): Die Küche des 16. Jahrhunderts nach Johann Fischart – Eine kulturgeschichtliche Studie. Dokumentiert unter anderem die historische Wendung „um den heißen Brei gehen“ in Fischarts Werk.
  • Eyre R, Trehiou M, Marshall E et al. (2022): „Aging cats prefer warm food“, Journal of Veterinary Behavior 47:86–92. DOI: 10.1016/j.jveb.2021.09.006. Untersuchung des Einflusses der Futtertemperatur auf die Präferenz älterer Katzen.
  • Alegría-Morán R et al. / Übersichtsarbeiten zur Palatabilität von Katzenfutter: Informationen dazu, dass Geruch, Geschmack, Textur und Temperatur die Futterakzeptanz von Katzen beeinflussen können.

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Entdecke mehr von Katzenwissen mit Mo

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen