Wie alles anfing – mit vier kleinen Kitten und ziemlich vielen Fragen

Eigentlich sollte ich nur vier kleine Kitten einfangen.

Mehr war nicht geplant.

Doch aus diesen vier kleinen Katzen wurden ziemlich schnell sehr viele Fragen.

Über Kastration. Über scheue Kitten. Über Vertrauen, Straßenkatzen, Chip und Registrierung.

Und irgendwann war da der Gedanke:

Wenn ich mich sowieso so intensiv damit beschäftige – warum das Wissen nicht auch weitergeben?

Es begann mit vier kleinen Kitten

Vier Kitten mussten eingefangen werden.

Damit begann ich, mich noch genauer mit Themen zu beschäftigen, die vorher zwar irgendwie da waren, aber nie so geballt:

  • Wie werden scheue Kitten zutraulich?
  • Warum ist Kastration bei frei lebenden Katzen so wichtig?
  • Was ist der Unterschied zwischen Chip und Registrierung?
  • Wann ist eine Katze wirklich herrenlos?
  • Und wie geht man überhaupt verantwortungsvoll mit solchen Situationen um?

Eine Antwort führte ziemlich zuverlässig zur nächsten Frage.

„Nicht meine Katze. Nicht mein Problem.“

Was mich dabei besonders beschäftigt hat, war ein Gedanke, der einem bei frei lebenden Katzen immer wieder begegnet:

„Nicht meine Katze. Nicht mein Problem.“

Aber so einfach fühlte es sich für mich nicht an.

Denn auch eine Katze, die niemandem offensichtlich gehört, hat Bedürfnisse.

Und gerade bei unkastrierten Tieren kann aus einem einzelnen Tier innerhalb kurzer Zeit eine deutlich größere Gruppe werden.

Also wollte ich genauer hinschauen.

Nicht alles ungeprüft übernehmen, was irgendwo über Katzen geschrieben wird, sondern verstehen, was tatsächlich dahintersteckt.

Dann kam eine Frage nach der anderen

Irgendwann ging es längst nicht mehr nur um die vier Kitten.

Plötzlich wollte ich wissen:

  • Wie sehen Katzen eigentlich?
  • Wie hören sie?
  • Was können ihre Schnurrhaare?
  • Woher stammt unsere Hauskatze?
  • Wie hat sie sich auf der Welt verbreitet?
  • Welche Rolle spielten Katzen in der Geschichte?
  • Und warum erzählen Menschen seit Jahrhunderten Märchen, Fabeln und Legenden über sie?

Aus praktischem Katzenwissen wurden plötzlich Biologie, Verhalten, Geschichte und Kultur.

Und damit wurde aus einzelnen Beiträgen langsam etwas Größeres.

Aus Katzenwissen wurde „Katzenwissen mit Mo“

Mo war dabei ziemlich schnell mehr als nur das Gesicht auf den Bildern.

Er wurde der rote Faden des Projekts.

Mit ihm lassen sich trockene Themen etwas leichter erzählen, ohne dass die Informationen dabei verloren gehen.

Und so entstanden nach und nach verschiedene Bereiche.

Mo auf Zeitreise

Hier schauen wir zurück.

Zu den Römern, ins alte Ägypten, ins Mittelalter oder zu anderen Stationen der Katzengeschichte.

Dabei geht es nicht darum, schöne Legenden einfach weiterzuerzählen.

Gerade historische Katzenmythen sind oft viel komplizierter, als sie im Internet dargestellt werden.

Wahr oder Miau?

Manche Behauptungen über Katzen begegnen einem ständig.

Schwarze Katzen bringen Unglück.

Katzen schnurren nur, wenn sie glücklich sind.

Eine Katze soll sogar ihre Kitten vor der Titanic gerettet haben.

Bei „Wahr oder Miau?“ schauen wir deshalb genauer hin:

Was ist belegt? Was ist wahrscheinlich? Und was ist einfach eine sehr gute Geschichte?

Mo erzählt

Und dann gibt es noch Geschichten, Märchen und Fabeln.

Vom gestiefelten Kater bis zur Frage, wer der Katze eigentlich die Glocke umhängen soll.

Denn Katzen begleiten Menschen nicht nur im Alltag.

Sie tauchen seit Jahrhunderten in unseren Geschichten auf – manchmal klug, manchmal geheimnisvoll und ziemlich häufig mit einem deutlich größeren Einfluss auf die Handlung, als man zunächst erwarten würde. 😅

Und plötzlich interessierten sich andere Menschen dafür

Das vielleicht Überraschendste war:

Offenbar interessieren diese Fragen nicht nur mich.

Die Beiträge wurden auf Pinterest, TikTok und Instagram immer häufiger angesehen und geteilt.

Zu diesem Zeitpunkt erreichten einzelne Pins bereits rund 1.300 Aufrufe, TikTok-Beiträge häufig etwa 800 bis 1.400 – und auch auf Instagram wuchs die Reihe weiter.

Das sind keine riesigen Internetzahlen.

Aber für etwas, das wenige Tage vorher eigentlich gar nicht als Projekt geplant war, fühlte es sich schon ziemlich verrückt an.

Nach 14 Tagen war plötzlich ein ganzes Projekt da

Die vier Kitten waren gerade einmal ungefähr zwei Wochen bei uns.

Und inzwischen gab es:

  • Katzenwissen,
  • Mo auf Zeitreise,
  • Mo erzählt
  • und Wahr oder Miau?

Das war so nicht geplant.

Aber vermutlich entstehen genau so manche Projekte:

Nicht, weil jemand vorher einen perfekten Plan schreibt.

Sondern weil eine Frage interessant genug ist, um noch eine zweite zu stellen.

Hinschauen statt „mir egal“

Heute geht es bei „Katzenwissen mit Mo“ um alles, was mich rund um Katzen neugierig macht.

Um Verhalten und Biologie.

Um Gesundheit und Alltag.

Um Geschichte, Märchen, Fabeln und Legenden.

Dabei soll nicht jede Frage eine spektakuläre Antwort bekommen.

Manchmal ist die richtige Antwort auch:

„Das wissen wir bisher nicht sicher.“

Genau das gehört für mich genauso zu gutem Katzenwissen.

Kurz & knapp

  • „Katzenwissen mit Mo“ begann mit vier eingefangenen Kitten.
  • Aus praktischen Fragen entstanden immer neue Themen.
  • Das Projekt verbindet Katzenalltag, Verhalten, Biologie, Geschichte und Kultur.
  • Mythen und Legenden werden nicht einfach übernommen, sondern möglichst mit Quellen eingeordnet.
  • Die verschiedenen Reihen entstanden Schritt für Schritt – und deutlich schneller als geplant.

Vier kleine Abenteurer

Wenn mir jemand vorher gesagt hätte, dass vier kleine Kitten innerhalb weniger Wochen zu einer ganzen Website voller Katzenthemen führen würden, hätte ich vermutlich ziemlich skeptisch geschaut.

Aber genau so fing es an.

Mit vier kleinen Abenteurern, ziemlich vielen Fragen – und offenbar noch lange nicht genug Antworten. ❤️🐾

Und solange mir die Fragen nicht ausgehen, muss Mo wohl weiterarbeiten. 😅🐱

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